Aquarien und Zubehör
Aquarien und Zubehör
Hier stellen wir Euch einige Aquarienarten vor und das wichtigste Zubehör, was man für die Aquaristik braucht.
Es gibt eine vielzahl von Aquarienarten. Die geläufigsten Rechteckaquarien sind 60x30x30cm (54 Liter) - 80x35x40cm (112 Liter) - 100x40x40cm (160 Liter) - 150x50x50cm (375 Liter). Zum Standard-Rechteck-Aquarium gibt es noch Delta, Panorama, Sechseck, Würfel, Eckaquarium uvm.

Für Anfänger empfehlen wir mind. ein 112 Liter Becken - besser größer. Gegenüber den sog. "Startersets" mit 54 Liter werden hier Anfängerfehler noch eher verziehen, als in kleineren Becken. Gerade am Anfang bildet sich rasch Nitrit - was durch noch mangelnde Bakterienaktivität und zusätzlich noch durch zu schnellen Besatz und Überfütterung entsteht und noch nicht abgebaut werden kann. Nitrit ist für die Aquarienbewohner in höheren Konzentrationen tödlich. In gut eingefahrenen Aquarien sollte Nitrit gar nicht nachweisbar sein! Klar sind die Anschaffungskosten erstmal teuerer, aber man hat hier ein viel stabileres Mileu sowie viel mehr Auswahl an Fischen und Pflanzen.
Bei den meisten Aquariensets sind bereits Abdeckungen mit integrierter Beleuchtung enthalten. Es sollte aber darauf geachtet werden, daß genügend Leuchtstoffröhren entsprechend dem gewünschtem Pflanzenbesatz vorhanden sind. Genauso wichtig wie die Anzahl der Röhren ist die jeweilige Art der Leuchtstoffröhren. Hier gibt es auch verschiedene Arten so z.B. speziell für Pflanzen, für schöne Farbgebung der Tiere, für Barschaquarien und Meerwasseraquarien. Ein kompetenter Fachhändler berät hierbei sicherlich gut.
Die tägliche Beleuchtungszeit sollte zwischen 8 und 14 Stunden betragen, je nach Pflanzenbestand und Pflanzenarten. Die Beleuchtung wird am besten mit einer Zeitschaltuhr gesteuert.
Wer ein "offenes" Aquarium mit einer Aufsetzleuchte oder Hängelampen pflegen möchte, sollte hierbei aber sehr gut auf die Fischauswahl achten, denn es gibt sehr viele Tiere, die gerne springen. Auch hier sollte wieder auf gute Lichtausbeute und Farbspektren geachtet werden. Der Vorteil eines offenen Aquariums liegt bei der Pflanzenwahl. Einige Pflanzen wachsen aus dem Wasser heraus und man kann auch bestimmte Schwimmpflanzen pflegen, die bei einem Aquarium mit Abdeckung eingehen würden. Zwei Nachteile liegen jedoch bei einem offenen Aquarium vor. Zum einen, daß springfreudige Fische hierbei leicht den Tod finden können und die große Wasserverdunstung, die sich bei schlechtem Lüften und Heizen leicht an Wänden niederschlägt und somit zu Schimmelbildung führen kann. Jedoch kann man hierbei noch etwas mithelfen, indem man einfach auf den Beckenrand eine passend zugeschnittene Plexiglasplatte (transparent und lichtecht) auflegt. In diese Plexiglasplatte sollten jedoch Schlitze für Kabel und Schläuche sowie Belüftungslöcher eingebracht werden.

Ein stabiler Unterschrank ist Pflicht für jedes Aquarium, denn hier kommen schon mal gleich ein paar Hundert Kilo zusammen. Ebenso sollte der Boden bzw. die Decke das Gewicht tragen können. Zwischen Aquarium und Unterschrank bringt man eine Schaumstoffunterlage bzw. Styroporplatte mit mind. 5mm Stärke an, damit Beschädigungen und somit ein Platzen des Aquarium verhindert. In gut sortierten Fachgeschäften findet man spezielle Unterlagen und Unterschränke, welche mittlerweile auch in den verschiedensten Farben zu bekommen sind (z.B. schwarz, buche, weiß etc.)

Filter sind unumgänglich in einem Aquarium. Hier gibt es die verschiedensten Arten - wir zeigen hier die gebräuchlichsten Filtertypen auf. Es sollte auf jedenfall darauf geachtet werden, daß die Filterleistung dem Aquarium und dem Besatz entspricht. So kann man durchaus auch einen "schwächeren" Filter in einem großen Aquarium nutzen, wenn der Tierbestand gering gehalten wird und mehr Wert auf Pflanzen gelegt wird (sog. Hollandaquarien). Aquarien mit großem Fischbestand braucht natürlich auch einen Leistungsstarken Filter. Für einen "normalen" Bestand sollte man einen Filter wählen, der zwischen ein und drei mal das Wasservolumen filtert. So haben wir z.B. in unserem 375 Liter Aquarium einen Außenfilter mit einer Durchflußleistung von 1000 Liter angebracht. Bei der Beschreibung von Filtern sollte man auf die Durchflußleistung achten - die Pumpenleistung spielt hierbei eine Nebenrolle. Denn die Pumpenleistung wird bei bestücken mit Filtermedien deutlich herabgesetzt.
Außenfilter stehen unter oder neben dem Aquarium - es führen nur die Schläuche, Ein- und Auslaufrohre ins Becken.
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Vorteile: größeres Filtervolumen - kann besser mit verschiedenen Filtermaterialien bestückt werden - Reinigung ist einfacher als bei Innenfiltern
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Nachteile: höherer Anschaffungspreis

Innenfilter werden wie der Name schon sagt, im Aquarium angebracht.
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Vorteile: niedrigerer Anschaffungspreis, meist stärkere Strömung als bei Außenfiltern (wenn dies durch den Besatz von nöten ist)
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Nachteile: kleineres Filtervolumen - Filter muß zum Reinigen aus dem Wasser genommen werden (gibt meist eine Sauerei durch tropfendes Schmutzwasser) - Platzverlust im Becken

Schwammfilter und Hamburger Mattenfilter werden auch im Aquarium angebracht und werden mit einer Membranpumpe bzw. Strömungspumpe betrieben.
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Vorteile: ideal bei der Pflege von kleinen Fischen, Garnelen oder Jungtieren, da diese nicht durch die Filteröffnung gelangen können - niedriger Anschaffungspreis - gute Bakterienansiedlung - bepflanzen von Moosen oder Farnen am HMF
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Nachteile: kein Einsetzen von versch. Filtermaterialien - Reinigung zumindest bei den HMF schwieriger

Anhängefilter / Rucksackfilter werden an den Beckenrand gehängt - das Wasser wird durch ein Steigrohr angesaugt und wie durch einen Wasserfall wieder ins Becken zurückgeführt.
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Vorteile: nicht zu hoher Anschaffungspreis - können meist mit versch. Filtermaterialien bestückt werden - bessere Reinung gegenüber Innenfiltern - an das Steigrohr (Ansaugkorb) kann ein Filterschwamm oder Fliegengitter angebracht werden, damit kleine Tiere nicht angesaugt werden
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Nachteile: kleineres Filtervolumen - in der Abdeckung muß eine Aussparung vorgesehen werden - geringe Wasseroberflächenbewegung

Die Filtermaterialien sollten auf den jeweiligen Filter und den Bedürfnissen der Tiere bzw. der Wasserbeschaffenheit strukturiert werden.
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Filterschwämme grob und fein
Filtert Schmutzteilchen aus dem Wasser und bietet Besiedlungsflächen für Nutzbakterien
Filterschwämme sollten regelmäßig in abgeschöpften Aquarienwasser ausgewaschen werden um ein Verschlammen zu verhindern. -
Filtervlies
Filtert feinste Teilchen aus dem Wasser und sollte bei entsprechender Verschmutzung ausgetauscht werden. -
Filterwatte
Filterwatte ist ein sehr geläufiges Filtermedium und kann in den meisten Filtern eingesetzt werden. Es bietet eine gewisse Siedlungsoberfläche für Nutzbakterien und filtert auch feine Schwebeteilchen aus dem Wasser. Filterwatte sollte bei entsprechender Verschmutzung ausgetauscht werden. -
Tonröhrchen bzw. Keramikröhrchen bieten sich meist als Vorfiltermaterial an, welches grobe Verschmutzungen aus dem Wasser filtert. Diese Röhrchen werden meist als erstes Filtermedium in Außenfiltern eingesetzt und kann jederzeit ausgewaschen werden. Filterröhrchen wie Siporax oder Sinterglas eignen sich auch als letztes Filtermedium in Außenfiltern für eine optimale Besiedlungsfläche für Nutzbakterien.
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Filterkohle wird meist bei Wasserverfärbungen und nach Krankheitsbehandlung mit Medikamenten eingesetzt um diese aus dem Wasser zu filtern. Filterkohle sollte nach max. 14 Tagen komplett ausgetauscht werden.
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Zeolith ist ein Naturgestein, welches die verschiedensten Funktionen erfüllt und Schadstoffe aus dem Wasser filtert. Zeolith wird meist in Außenfiltern eingesetzt und dient dort u.a. auch als Siedlungsfläche für Nutzbakterien. Schadstoffe, die von Zeolith aus dem Wasser gefiltert wurden, werden dauerhaft darin gebunden und nicht wie bei Filterkohle nach gewisser Zeit wieder abgegeben.
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Torfpellets werden in Schwarzwasseraquarien verwendet, um das Wasser weicher zu machen und um eine schönes "colafarbenes" sauberes Schwarzwasser zu erhalten.
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Dann gibt es noch verschiedene weitere mechanische Filtermedien, welche speziell Nitrit, Ammoniak und Phosphat aus dem Wasser filtern.
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Biobälle werden zumeist in Rieselfiltern eingesetzt und für die Profis gibt es dann noch weitere spezielle Filter und Filtermedien.
Für die meisten tropischen Aquarienbewohner ist eine Heizung (Heizstab) von großer Bedeutung, damit man die Temperatur halten kann, die gebraucht wird. Die Temperatur kann über ein handelsübliches Aquarienthermometer abgelesen und dann entsprechend am Reglerheizstab eingestellt werden. Es gibt aber auch spezielle digitale Thermometer. Manche Außenfilter - sog. Thermoaußenfilter - haben bereits eine Heizung im Fiterbehälter und werden über ein digitales Thermometer gesteuert. Durchschnittlich kann man sagen, daß im Aquarium zwischen 23°C und 26°C herrschen sollten. Es sollte aber dennoch immer einzeln darauf geachtet werden, welche Temperatur das jeweilige Tier benötigt und mit welchen weiteren vergesellschaftet werden kann. Hierbei sind dann auch noch die Wasserwerte ausschlaggebend, auf die wir später noch eingehen!
Wer einen guten Pflanzenwuchs möchte - gerade bei schwierigeren Pflanzen - bewährt sich zusätzlich zum Heizstab oder zum Thermoaußenfilter noch eine Bodenheizung - auch Bodenfluter genannt, welche durch ein Kabel schlingenartig am Aquarienboden unter dem Bodengrund verlegt wird.


Ausströmer mit Luftpumpen (Membranpumpen) sollten nicht nur als reine Dekozwecke eingesetzt werden. Die Belüftung des Wassers verändert nämlich einige Wasserwerte so z.B. wird der Sauerstoffgehalt erhöht, CO2 wird aus dem Wasser ausgetrieben, was einen Abfall des KH-Wertes nach sich zieht.
Ausströmer sollten daher vorzüglich in der Nacht eingesetzt werden, wo die Pflanzen kein CO2 aufnehmen, sondern abgeben und dadurch der KH-Wert stabiler bleibt. Desweiteren sollten Ausströmer in Aquarien eingesetzt werden, wo Sauerstoffmangel herrscht z.B. im Sommer bei höheren Temperaturen, bei aktuen Vergiftungen z.B. bei Nitritvergiftung, in stark besetzten Aquarien und Vorteilhaft auch in Aufzuchtbecken, da der Besatz und das Futterangebot erhöht ist.
Benötigtes Zubehör ist ein Ausströmerstein, ein passender Luftschlaucht (4/6mm) und eine der Leistung angemessene Membranpumpe. Darauf zu achten ist aber, daß manche Modelle sehr stark vibrieren und dadurch lauter sind. Entsprechend sollte man solche Modelle mit Schaumstoffunterlagen dämpfen oder auf eine geräuscharme Pumpe zurückgreifen.

CO2 ist eine wichtige Kompontente für Pflanzen und daß der KH-Wert im Wasser stabil bleibt. Wer schwierige Pflanzen pflegen möchte, kommt um eine gute CO2-Anlage nicht drum rum.
CO2-Anlagen gibt es in verschiedenen Varianten. Mittlerweile sehr beliebt sind in Aquarien bis 100 Liter sog. Bio-CO2-Anlagen, die meist auf Hefe-Gärprozesse funktionieren. Dann gibt es noch CO2-Anlagen mit CO2-Druck-Gasflaschen für die verschiedenen Beckengrößen. Ideal bei dieser CO2-Zufuhr ist eine Nachtabschaltung, da die Pflanzen Nachts kein CO2 aufnehmen, sondern abgeben und durch erhöhtem CO2-Gehalt im Wasser die Wasserwerte drastisch verändert werden können, was u.a. zu einem KH-Sturz führen kann, welcher schädigend bzw. tödlich für die Bewohner enden kann. Auch bei gewissen Algenproblemen kann es hilfreich sein eine CO2-Anlage zu installieren.
Bei den flüssigen Carbo-Düngern gehen die Meinungen sehr auseinander, ob sie wirklich was bringen oder nicht. Da wir solche Flüssigdünger noch nie getestet haben, können wir dazu auch nichts genaueres sagen.
Der Bodengrund muß unbedingt auf die zu pflegenden Tiere abgestimmt werden. Zunächst sollte überlegt werden, ob in dem Becken Bodenbewohner wie z.B. Panzerwelse, Prachtschmerlen, Schneckenbuntbarsche usw. gepflegt werden sollen. Bei solchen und weiteren Tieren braucht man unbedingt einen Sandboden, da diese darin gerne wühlen und sich bei Kies verletzen könnten bzw. gar nicht wühlen können. Ansonsten ist Kies ein sehr guter Bodengrund, indem sich Bodengrundnutzbakterien gut ansiedeln können. Wenn man nur Kies wählt, dann kann man durch einen Bodengrundfilter den Bodengrund zum biologischen Filter nutzen. Wer Pflanzen im Aquarium pflegen möchte, sollte als unterste Schicht ein Bodengrundsubstrat (Bodengrunddünger) einsetzen. Darauf dann den Kies auffüllen. Auf groben oder scharfkantigen Kies ist aber auf jedenfall zu verzichten, da sich an scharfkantigem Kies die Tiere verletzen könnten und bei zu groben Kies zuviel Schmutz durchrieseln kann und es somit auf dauer, wenn nicht regelmäßig sauber abgesaugt wird, sich Faulstellen bilden können.
Ideal ist meist auch naturbelassener Bodengrund, welcher ruhig etwas dunkler sein darf. Durch zu helle Farbe bzw. bei mit grellem Kunststoff ummanteltem Kies, werden die Fische und Bewohner meist schreckhaft. Grundsätzlich sollte man nur natürlichen Bodengrund verwenden, da dies einem Naturbiotop entspricht. Mehr zu diesem Thema gibts noch in der Kategorie Einrichtung!
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Vorteile Sand: sehr fein, ideal für wühlende oder gründelnde Tiere, nicht scharfkantig, kaum Schmutz gelangt hindurch
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Nachteile Sand: Pflanzenwuchs meist nicht sehr gut, Bodengrundsubstrat ist nicht zu empfehlen, Sand sollte immer wieder aufgewühlt werden um Faulstellen zu vermeiden, nicht mit Bodengrundfilter und Bodengrundheizung zu verwenden
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Vorteile feiner Kies: ideal für die meisten gepflegten Tiere, sehr guter Pflanzenwuchs, seltenst scharfkantig, wenig Schmutz gelangt hindurch und kann gut mit Mulmsauger abgesaugt werden
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Nachteile feiner Kies: nicht für wühlende und gründelnde Tiere geeignet
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Vorteile grober Kies: - dazu fällt uns nichts ein
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Nachteile grober Kies: schlechter Halt für Pflanzen, zuviel Verunreinigung durch Mulm, meist scharfkantig, für die wenigsten Tiere geeignet
Für die Aquariendekoration sollten ausschließlich für Aquarien taugliche Materialien verwendet werden! Die überall ach so bunten künstlichen Dekos haben normalerweise nichts in einem Aquarium verloren. Man sollte sich immer an die Bedürfnisse der Aquarienbewohner halten und versuchen ein so gut wie mögliches naturgetreues Mileu schaffen, in dem sich die Tiere wohl fühlen und gesund bleiben.
Mögliche Dekomaterialien sind z.B.:
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versch. Hölzer wie Moorkienwurzeln, Mangrovenholz, Savannenholz usw.
Die Wurzeln und Hölzer bieten schön dekoriert viele Versteckmöglichkeiten und dienen auch als wichtige Nahrungsergänzung für viele Harnischwelse, die sie für ihre Verdauung benötigen! -
Steine wie Messersteine, Sodalith und Minilandschaften (graues karstiges Gestein) können schön dekoriert werden und bieten Versteckplätze
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Steine wie Lavasteine sind ideal zum Aufbinden für verschiedene Pflanzen wie Anubien, Javafarn, Bolbitis und Moose. Diese wachsen auf den Steinen fest und können somit schön dekoriert im Aquarium eingebracht werden
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Steine wie Kalksteine / Lochgestein sind ideal für afrikanische Barsche aus den großen Seen wie z.B. aus dem Tanganjikasee oder auch für Meerwasseraquarien. Diese Steine härten durch ihren Kalkanteil das Wasser leicht auf und sind somit für Weichwasserfische ungeeignet. Mit den Lochgesteinen kann man schöne Steinaufbauten machen, die als Brutplätze oder Verstecke genutzt werden. Wichtig ist, daß die Steinaufbauten nicht verrutschen oder einbrechen können. Dazu kann man diese Steine bei größeren Aufbauten mit Aquariensilikon sichern.
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Schneckenhäuser wie z.B. die Neothaumaschneckenhäuser, Weinbergschneckengehäuse oder die der Achatschnecken sind wichtige Verstecke und Brutplätze für Schneckenbuntbarsche und somit unverzichtbar für diese.
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Kokosnusshöhlen werden auch gerne von Südamerikanischen Barschen als Brutplätze oder von verschiedenen Welsen als Brut- und Versteckplatz genutzt.
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Tonröhren sind auch für verschiedene Welse wichtig zur Zucht oder auch für Krebse als Verstecke
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Getrocknetes Laub wie Buchenlaub oder Seemandelbaumblätter wird gerne von Zwergkrallenfröschen oder Dornaugen als Versteck genutzt. Auch als Nahrungsergänzung für verschiedene Welse, Garnelen oder Krebse ist Laub unverzichtbar.
Sämtliche Dekomaterialien sollten auf die Bedürfnisse der Aquarienbewohner abgestimmt werden und für Aquarien tauglich sein, sowie vor Gebrauch gründlich (ohne Reinigungsmittel!!!) gereinigt werden.
Für die meisten Aquarien sind Pflanzen sehr wichtig. Sie dienen nicht nur als Dekoration, sondern dienen auch als Sauerstoffspender, schaffen Verstecke und tragen zu einer guten Wasserqualität bei. Jedoch sollte darauf geachtet werden, daß manche Fische oder Wirbellose Pflanzen fressen - meist bedienen sie sich an feinfiedrigen Pflanzen. Hier sollte man nur auf bestimmte Pflanzen zurückgreifen.
Hier ein kleiner Ausschnitt der Aquarienpflanzenwelt:
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Vordergrundpflanzen
- Echinodorus tenellus - grasartige Pflanze - braucht viel Licht und gute Nährstoffversorgung
- Cryptocoryne wendii - schöne bodendeckende Pflanze, welche bei unterschiedlichen Bedingungen gut wächst - nicht für Garnelen- oder Krebsbecken geeignet!
- Anubias barteri und Anubias barteri nana - wächst sehr langsam - Rhizom darf nicht mit eingepflanzt werden, ideal als Aufsitzerpflanze für Steine oder Wurzeln - nicht für Garnelen- oder Krebsbecken geeignet!
- Glossostigma elantinoides - sehr schöne bodendeckende Pflanze - braucht viel Licht - viel CO2 und eine gute Nährstoffversorgung
- Hemianthus callitrichoides cuba - sehr schöne bodendeckende Pflanze - braucht viel Licht - viel CO2 und eine gute Nährstoffversorgung
- Marsilea hirsuta - ebenfalls eine sehr schöne bodendeckende Pflanze, die viel Licht und ausreichende Nährstoffversorgung braucht -
Mittelgrundpflanzen
- Echinodorus latifolius - mittelgroße Rosettenpflanze, die bei guter Beleuchtung sehr schön wächst
- Microsorium pteropus und Bolbitis heudelotii sind beide sehr schöne mittelgroße bis große Farne, deren Rhizom nicht mit eingepflanzt werden darf - daher sehr gut als Aufsitzerpflanze geeignet, beide benötigen nicht sehr viel Licht (Halbschatten) und werden seltenst angeknabbert
- Echinodorus bleheri - sehr schöne mittelgroße bis große Pflanze, die mit vielen Bedingungen klar kommt -
Hintergrundpflanzen
- Vallisneria asiatica und gigantea sind sehr gute und pflegeleichte Hintergrundpflanzen, die mit ihren langen Bändern sich gerne auf der Wasseroberfläche ausbreitet
- Cabomba caroliniana ist eine sehr schnellwüchsige Pflanze, die jedoch viel Licht, Platz und Nährstoffe benötigt -
Moose
- Die meisten Moose werden auf Steine oder Wurzeln mit einem Baumwollfaden gebunden, wo sie meist nach kurzer Zeit festwachsen. Sie bieten für Jungtiere ein gutes Versteck. Bekannt und recht pflegeleicht unter den Moosen sind Javamoos und Christmasmoos.
- Die Moose Süßwassertang und Pellia sind ebenfalls sehr schöne Moose, die jedoch nicht festwachsen, sondern mit der Zeit einen immer größer werdenden Ballen bilden. Nicht geeignet bei starker Strömung, da die Pflanzenteile sich überall im Becken verteilen.
- Das Moos Riccia schwimmt normalerweise an der Wasseroberfläche, wo es nach kurzer Zeit bei keiner bis geringer Strömung ein schönes flächenfüllendes Polster bildet. Riccia kann aber auch auf Steine oder Wurzeln aufgebunden werden. Hier sollte es aber regelmäßig zurückgeschnitten werden, da es sonst zur Wasseroberfläche auftreibt. -
Schwimmpflanzen
Schwimmpflanzen werden einfach auf die Wasseroberfläche gelegt, wo sie sich meist schnell ausbreiten. Sie entziehen dem Wasser mit ihren freitreibenden Wurzeln schnell Nährstoffe, die sonst den Algenwuchs begünstigen. Sehr beliebt sind hier Lemna minor (Wasserlinse), Muschelblume, Wolfsmilch, Ceratophyllum demersum (Hornkraut), Egeria densa (Wasserpest) uvm. Für diese Pflanzen ist es wichtig, wenig Strömung zu haben und viele wachsen in offenen Aquarien deutlich besser.
Futter ist eine ebenso wichtige Komponente, die wie bei allen anderen Tieren auch abwechslungsreich und gesund sein sollte.
Als Grundnahrung kann man sehr gut jedes qualitativ hochwertige Flockenfutter, Granulat und Crisps bieten. Hier gibt es z.B. auch spezielles Futter für Barsche, Grünfutter für Pflanzenfressende Tiere, spezielles Futter für Labyrinthfische und Lebendgebärende. Für Welse und Schmerlen gibt es verschiedene Futtertabletten, Pellets und grobes Granulat.
Zusätzlich sollte man den Tieren noch Frost- und/oder Lebenfutter geben. Hier gibt es auch verschiedene Futtertiere, die in Größe und Nährwerte unterschiedlich sind. So z.B. sind rote, schwarze, weiße Mückenlarven - Daphnien (Wasserflöhe) - Cyclops - Artemia und Tubifex erhältlich. Man sollte gerade bei Lebenfutter auf jedenfall auf eine saubere Qualität achten!
Artemia sind keine Urzeitkrebschen, die man ganz leicht selber züchten kann. Dafür gibt es im Handel spezielles Salz und die Eier zur Anzucht. Zusätzlich wird hier noch etwas Luftschlauch, ein Ausströmer und eine Membranpumpe sowie eine saubere Flasche gebraucht. Die frisch geschlüpften Nauplien sind auch ein gutes Aufzuchtfutter für Jungfische. Für sehr kleine Jungfische können sie jedoch bereits zu groß sein, hierfür eignen sich dann Rädertierchen, Essigälchen und Mikrowürmchen, welche man mit Hilfe eines Anzuchts selber weiter züchten kann und somit immer für ausreichend Aufzuchtfutter verfügt.
Kescher in verschiedenen größen - in fein und grob - sollten immer zur Hand sein, wenn man Tiere ins Aquarium einsetzen oder aus dem Aquarium herausfangen möchte.

Der regelmäßige Teilwasserwechsel ist genauso wichtig wie die sämtliche Technik in einem Aquarium. Durch Teilwasserwechsel entfernt man Schadstoffe, Schmutz (Mulm) und fügt frisches aufbereitetes Wasser hinzu. Wasserwechsel sind für das biologische Gleichgewicht und der Gesunderhaltung der Pflanzen und Tiere notwendig. In der Regel sollte man alle 7 bis 14 Tage einen Wasserwechsel von etwa 1/3 des Wasservolumens durchführen und mit frischem, aufbereitetem Wasser auffüllen. Mit Hilfe eines Mulmsaugers kann man gleichzeitig den Mulm aus dem Kies entfernen. Dieser funktioniert wie ein Staubsauger für das Aquarium mit gleichzeitigem Wasserwechsel. Sehr zu empfehlen sind Mulmsauger mit Ansaugschutz, damit keine Fische mit angesaugt werden können. Für den Wasserwechsel sind entsprechende - nur für das Aquarium bestimmte (kein Kontakt mit Reinigungsmittel) - Eimer notwendig.

Wasser- und Pflanzenpflegemittel
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